Bürgermeisterkandidat geht optimistisch in Stichwahl-Entscheidung. Bürgermeisterkandidat Michael Jahn hat beim Bürgerdialog im Schützenhaus nochmals um das Vertrauen der Wähler geworben. Die Bad Berkaer wüssten aus der Vergangenheit, dass es auf jede Stimme ankommt. Vor zwölf Jahren gab es nach der Stichwahl einen Losentscheid, weil beide Bewerber die gleiche Stimmenzahl erhielten.

Er selbst habe in den zurückliegenden Wochen eine große Unterstützung von den Bürgerinnen und Bürgern erfahren, und gehe daher optimistisch in die Stichwahl-Entscheidung. „Wer aber den Wechsel an der Stadtspitze herbeiführen will, der müsse auch seine Stimme für ihn abgeben“, sagte Jahn, der im ersten Wahlgang die Nase vorn hatte. Er hofft bei der Stichwahl auch auf die Unterstützung jener, die vor knapp zwei Wochen noch für Wolfgang Bröse votiert hätten.
Als weiteres Projekt, das er unmittelbar nach Amtsantritt auf den Weg bringen will, kündigte Jahn die Schaffung von kostenlosen Wlan-Zugängen in mehreren Bereichen von Bad Berka an. So könne er sich sogenannte Hotspots im Freibad, am Sportplatz, am Marktplatz und im Kurpark vorstellen. Auch in Dörfern wie Gutendorf könne eine solche Installation die Mobilfunkverbindung verbessern, so Jahn. Finanziert werden soll das Projekt über das europäische Förderprogramm WiFi4EU. Dafür seien entsprechende Anträge zu stellen.
Jahn kündigte ein überarbeitetes Kurortkonzept an, von dem nicht nur die Gäste, sondern insbesondere die Bürger der Stadt profitieren. Wenn Blumen an die Brücken kommen oder mehr für die Sauberkeit gesorgt wird, so hätten vor allem die Bad Berkaer etwas davon, betonte Jahn. Gleiches gelte für die Pflege und den Erhalt des Wanderwegenetzes. Bordsteinkantenabsenkungen und zusätzliche Parkbänke seien weitere Projekte, die er aufgreifen werde.

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